Mobile Offensive: Mobile Augmented Reality

In jüngster Zeit stößt man immer häufiger auf Smartphone- oder Tablet-Anwendungen, die Mobile Augmented Reality (MAR) einsetzen. Augmented Reality bedeutet übersetzt soviel wie „Erweiterte Realität“ und wird als eine Variante der virtuellen Realität angesehen. Der Betrachter blickt z. B. durch die Smartphone-Kamera in die reale Welt, die im Display mit virtuellen Objekten angereichert wird. Es findet eine Verschmelzung der realen Umwelt mit der virtuellen Realität statt.

ZUM EINSTIEG: BEISPIELE AUS DEM Q:LABOR

 

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HISTORIE

Augmented Reality ist keine neue Technologie, blieb aber aufgrund hoher Entwicklungskosten und kostspieligen Hardwareanforderungen einem kleinen Nutzerkreis vorbehalten. Inzwischen ist die Erstellung von AR-inhalten einfacher geworden und die technischen Anforderungen werden schon von handelsüblichen Smartphones und Tablet-PCs erfüllt. Durch die hohe Verbreitung der mobilen Geräte kann eine breite Anwenderschicht abseits der Entwicklungslabors adressiert werden und Unternehmen erhalten eine neue Möglichkeit, Kunden für Ihre Produkte zu begeistern.

NUTZEN

  • die menschliche Sinneswahrnehmung kann erweitert werden: Es werden im Display Dinge sichtbar, die sonst nicht zu sehen wären. Das ermöglicht dem Nutzer eine Erhöhung der Fähigkeit, mit der Umwelt (oder einem Produkt) zu interagieren.
  • Virtuelle Elemente, die in die reale Welt integriert werden, stellen wertvolle Zusatzinformationen bereit
  • Verkürzung der Zeit zur Informationsbeschaffung (Time-to-content)
  • der Kundendialog kann nachhaltiger gestaltet werden: durch die Kombination von Haptik und digitalem Erlebnis werden mehrere Sinne des Betrachters angesprochen, wodurch die Kommunikation intensiviert wird.

TECHNISCHE GRUNDLAGEN

Die Erfassung der realen Umwelt findet mit der der Smartphone- oder Tablet-PC-Kamera statt. Dieser Vorgang wird als Tracking bezeichnet. Es wird ein Live-Stream erzeugt und in Echtzeit auf bestimmte Merkmale untersucht. Das Endgerät errechnet die Kameraposition in Relation zu bekannten Bezugspunkten aus der realen Welt und ermöglicht somit, die Blickrichtung des Betrachters festzustellen. Es kommen im wesentlichen zwei Tracking-Verfahren zum Einsatz:

  • Markertracking: hierbei werden Gegenstände mit Markern versehen. Diese werden bei der Auswertung des Video-Streams erkannt.
  • Markerloses Tracking (Natural Feature Tracking): dieses Verfahren verzichtet auf künstliche Marker. Es werden natürliche Merkmale verwendet, die Bestandteil des zu trackenden Gegenstandes sind. Das kann auch als Bilderkennung bezeichnet werden.

Neben den Trackingverfahren gibt es noch den Prozess der Registrierung. Dieser ist für die Anordnung der virtuellen Elemente auf dem Display zuständig.

ANWENDUNGSFÄLLE

Im Wesentlichen gibt es zwei Typen von Anwendungen:

  • Standortbezogene Dienste (Location Based Services)
    Die Live-Sicht der Kamera wird in Abhängigkeit zum aktuellen Standort mit virtuellen Objekten (Points of Interests) überlagert.
  • Augmentierung durch Bilderkennung
    Ein reales Objekt wird von der Kamera erfasst und mit virtuellen Objekten angereichert.
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.NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN

  • Living Print: ein Printmedium (Anzeige, Poster, Broschüre, …) wird erkannt und mit digitalen Mehrwerten (Audio, Video, 3D-Modelle) angereichert. Damit wird die Werbebotschaft verstärkt.
  • Living Game mobile: Spiele unter Verwendung von AR-Technologie.
  • Living Architecture: der Nutzer erhält einen Eindruck eines Raumes oder einer Landschaft, in dem er durch Bewegungen die Darstellung des Objektes selbst bestimmt.
  • Living Environment: die reale Umwelt wird mit zusätzlichen Informationen (Points of Interest) zum Zweck der schnellen Informationsgewinnung angereichert.

ERSCHEINUNGSFORMEN

Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, MAR-Anwendungen zu realisieren. Entweder man integriert die eigene Anwendung als Channel in einem Augmented Reality Browser oder man entwickelt eine eigene App. Ein Augmented Reality Browser ist eine App, die über die bekannten Stores kostenlos bezogen werden kann. Er dient als offene Schnittstelle, über die eigener Content bereitgestellt werden kann. Außerdem übernimmt er der die komplette Implementierung der AR-Funktionalitäten auf dem Mobilgerät. Bekannte Vertreter sind Layar, junaio und Wikitude.

CHANCEN

Die Verschmelzung von realer Umwelt mit virtuellen Elementen unterstützt den Nutzer auf innovative Weise und bietet durch die Integration von Zusatzinformationen digitalen Mehrwert und einen neuartigen Umgang mit Informationen.

Es werden zu gleicher Zeit mehrere Sinne des Nutzers angesprochen, wodurch eine Verknüpfung von haptischen mit digitalen Elementen stattfindet. Durch Anwendungsformen wie Living Print werden Produkte erlebbar und es kann eine Verknüpfung von Print- zu digitalen Medien hergestellt werden.
Für Unternehmen besteht durch Nutzung von MAR-Technologie die Möglichkeit, die Kundenkommunikation zu verbessern. Es ist eine Kundenbeziehung möglich, die es schafft, den Kunden durch Ansprache seiner Sinne zu begeistern. Das Image eines Unternehmens kann durch innovative AR-Konzepte  in Form von Marketing-Aktionen aufgewertet werden.

In Kombination mit Location Based Services kann der Absatz am Point of Sale gesteigert werden. Hier ist die Technik nicht Konkurrent zum stationären Handel, sondern als Unterstützer zu sehen. Durch den Einsatz zusätzlicher Mehrwerte wie mobilen Coupons oder Gewinnspielen kann der Anreiz für Kunden noch gesteigert werden.

 

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